Durch viele Bücher,
Internet und andere Gleichgesinnte habe ich mir dieses „Alte
Kunsthandwerk“ selber beigebracht.
Meine Stärke ist die Vielfalt und Wandelbarkeit meiner Perlen und Schmuckstücke. Durch die Anwendung verschiedenster Materialien (z.B. Gold, Silber, Kupfer, CZ und vieles mehr) und Techniken werden meine Perlen so Einzigartig. Denn nur so entsteht eine Weiterentwicklung um die unendlichen Möglichkeiten des Glases voll ausschöpfen zu können!
Mittlerweile bin ich
selbständig und gebe auch Kurse in meinem Atelier in Wintersingen/BL, sowie im In-
und Ausland.
Jede Perle wird
einzeln und mit viel Hingabe am 2-Gas-Brenner hergestellt. Die
Glasstangen werden bei ca. 1200 Grad geschmolzen und um
einen Edelstahldraht, der vorher mit Trennmittel überzogen
wurde, gewickelt. Daher auch der Ausdruck "Perlenwickeln". Es
gibt die verschiedensten Techniken um eine Perle zu dekorieren,
aber einzelne Muster können auch ganz zufällig entstehen. Im Laufe
des
Prozesses bahnt sich das Glas seinen eigenen Weg, und das macht
jede
Perle so Einzigartig!
Viele äussere Einflüsse, sei
es die Natur oder auch z.B. die Mode geben mir die Inspiration
neue Kreationen auszuprobieren.
Das Glas wirkt auf mich
mystisch und die Möglichkeiten sind beinahe
unbegrenzt!
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Ausstellungen
2005 - Kulturforum Sprützehüsli, Oberwil/BL
Creaktiv Messe, Zürich
2006 - TABOO Damenmode, Oberwil/BL
Simply Beautiful, Alte Ziegelei, Oberwil/BL
2007 - Gewölbekeller.ch, Gipf-Oberfrick
2008 - Gewölbekeller.ch, Gipf-Oberfrick
2009 - Kulturforum Sprützehüsli, Oberwil/BL
2009 - TempestGlassBeadExhibition.org, Wanderausstellung; Schweiz, Frankreich, Portugal , USA
2010 - obere
Fabrik, Sissach/BL
2011 -
Bürgerschüre, Aesch/BL
- obere Fabrik, Sissach/BL
2012
- Weihnachtsausstellung
obere Fabrik, Sissach
Publikationen
Tempest Glass Bead Exhibition
(Katalog, Ausstellung 2008)
Beading Times (Interview
2009)
Perlenbildband
"Glas...Perlen...eigenART " Europäische Glasperlenstudios
(2008)
"Glasss3" Book of
Lampworkers (2013)
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Die Geschichte des
Glases
Das erste von
Menschen hergestellte Glas (Glasperlen), wurde schon
4000 v.
Chr. in Ägypten produziert.
Die alten Ägypter
stellten grosse Mengen und verschiedene Arten von
Perlen
her. Die frühesten Glasobjekte waren Raritäten und
ausschliesslich
den
Königen vorbehalten.
Hier einige wenige
geschichtliche Angaben:
3000 v Chr.
vermutliche Verwendung von Glas als unabhängigem Werkstoff
in Mesopotamien. Herstellung der Glasform über einen Tonkern.
1500 v. Ch. erste
Gefässe in Ägypten nachgewiesen.
1480 v. Chr.
wahrscheinlich erstes Auftauchen von Farbglas (Tuthmosis III).
Asiatische
Glasmacher wurden angesiedelt.
1200 v Ch.
Niedergang der Glastechnik in Ägypten, Mesopotamien.
9 Jh. v. Ch. bilden
sich an der Syrischen Küste und in Mesopotamien neue Zentren
der Glastechnik.
7 Jh. v. Ch.
entstehen in Zypern und Rhodos eine unabhängige Glasindustrie.
668-626 v. Chr. Das
älteste Glasrezept enthält die Tontafelbibliothek des
assyrischen Königs Ashurbanipal.
Da heißt es; „Nimm
60 Teile Sand, 180 Teile Asche aus Meerespflanzen, 5 Teile Kreide und Du erhältst Glas". Dieses Rezept hat im
wesentlichen bis heute Gültigkeit. Das Glas wurde von den
Phöniziern gehandelt und fand
somit seine Verbreitung im gesamten Mittelmeerraum.
Im Mittelalter
wurde die Glasherstellung in Europa stark kontrolliert.
Wer nicht aus einer
Glasmacherfamilie stammte, konnte so gut wie nichts
über dieses Handwerk erfahren.
Venedig wurde in
der Renaissance zum Zentrum der Glas- und Perlenherstellung für
die ganze Welt.
1291 wurden die
Glashütten von Venedig nach Murano verlegt.
Die Kunsthandwerker
lebten dort völlig isoliert und konnten so die Geheimnisse der Glasherstellung bewahren.
Erst zu Beginn des
17. Jh. wurden Bücher zu diesem Thema veröffentlicht.
1612 schrieb der
Glasmacher Antonio Neri aus Florenz L’Arte Vetraria (Die
Kunst des Glases) das über 200 Jahre lang die Quelle für die
Herstellung feinstem Glases war.
Jahrhundertlang
konnte Venedig seine überlegene Stellung aufrechterhalten,
dennoch wurden in Deutschland, Holland und anderen europäischen
Ländern, ebenfalls Glasperlen hergestellt.
In grossen Mengen
wurden sie von Handelsschiffen in jeden Kontinent
gebracht.
Die in der
Herstellung preiswerten Perlen dienten während der Reise als
Ballast und am Zielort als wertvolle Währung.
Die
Glasperlenherstellung wurde in den 60ern von einigen wenigen
Künstlern wiederentdeckt und erlebt seit den letzten Jahren
einen gewaltigen Boom.
Vorwiegend in
Amerika aber auch zunehmend in Europa.
Während dieser Zeit
avancierte die Glasperle mit simplem Design zu waren Kunst- und
Liebhaberobjekten.